Motorola Xoom 2 – eine Alternative zum Ipad 3?

Das Motorola Xoom 2 gilt als eines der viel versprechenden Tablets, das man in naher Zukunft dauerhaft auf dem Markt vorfinden kann. Es glänzt mit zahlreichen Vorteilen, weist allerdings leider auch den einen oder anderen Nachteil auf. Alles in allem ist aber anzumerken, dass Motorola mit seinem Xoom 2 nichts falsch gemacht hat und dadurch mit Sicherheit schon bald einige Marktanteile dazu gewinnen wird. Denn vor allem das Design des Xoom 2 hat es in sich. Es besticht mit einer geschwungenen Form, einem robusten Material und einer edlen Gesamterscheinung. Auch das Display gilt als einer der Vorzüge, mit dem das Tablet von Motorola der zweiten Xoom-Generation auf ganzer Linie zu überzeugen weiß. Die Größe von 10,1 Zoll sorgt für eine volle Übersichtlichkeit, die das Arbeiten mit dem Tablet deutlich zu vereinfachen weiß.

Gute Connectivity

Wer sich für das Motorola Xoom 2 interessiert, profitiert ferner von einer hochwertigen Technologie, mit der das Tablet daher kommt. Hierzu gehören etwa die Möglichkeit, sämtliche PC Dateien mit Hilfe von MotoCast ohne das Benötigen eines Kabels aufs Tablet zu übertragen sowie die 20-prozentig höhere Leistung gegenüber dem Vorgänger. Letzterer Punkt ist auf die Verwendung eines neuen Dual-Prozessors zurückzuführen. So kommt im Motorola Xoom 2 der 1,2 GHz Dual Core Prozessor zum Einsatz. Jedoch sind dies noch immer keine Spitzenwerte.

Weitere Vorteile, von denen man profitiert, entscheidet man sich für den Kauf des neuesten Streichs, den Motorola auf dem Markt platziert hat, liegen in der Beschichtung, die einen Spritzwasserschutz aufweist und somit sämtlichen Lösungen wie Kaffee, Wasser oder auch Cola entgegen wirkt, sowie in der Akku Leistung, die trotz einiger Testergebnisse in der Praxis völlig ausreichend ist. Allerdings dauert es etwas, bis sich der Akku komplett neu aufgeladen hat (ca. 8 Stunden).

Interessanterweise stand bei Amazon, dass man das Tablet nicht ohne SIM Karte installieren kann. Das ist Käse, denn WLAn reicht völlig aus, und wird bei der Installation des Tablets auch einwandfrei erkannt. Die Verknüpfung mit dem eigenen Google Account geht auch schnell von statten.

Auch positiv wirkt sich aus, dass man eine Hülle in Anspruch nehmen kann, um das Tablet aufzustellen und somit noch besser zu arbeiten.

Die externe Tastatur von Motorola sorgt als sinnvolles Zubehör dafür, dass man mit dem Tablet zügig arbeiten kann, wie es etwa bei Netbooks der Fall ist. Auch für Vielschreiber reagiert die Tastatur verhältnismässig gut, sie wird per Bluetooth einfach an das Tablet gekopppelt. Klappt reibungslos.

Licht und Schatten – manches ist wenig durchdacht beim Xoom 2

Nachteilhaft an der Hülle ist jedoch, dass diese ausgesprochen instabil ist, sodass es auf Dauer mehr als nervend sein kann, sie zu verwenden. Auch gibt es einige Ladeprobleme in dieser Hinsicht. Viele Apps lassen es nicht zu, dass man das Tablet buchstäblich “auf den Kopf stellt”. Das ist jedoch genau das Problem mit dem Micro USB Anschluss. Wenn man mit der Hülle arbeitet, wird dieser genau durch diese verdeckt. Also entweder bequem arbeiten mit externem Zubehör oder aufladen…

Googles Betriebssystem macht gläsern

Weitere Negativpunkte weist das Motorola Xoom 2 in Hinsicht auf die GPS Ortungsdienste auf, die allesamt individuell händisch abgestellt werden müssen. Umgekehrt wäre es deutlich charmanter. Neulich sprach doch Sergej Brin darüber, das Apple und Facebook das freie Internet kaputt machen…ja, wer denn noch? :-)

Die Google Sprachfunktion ist zudem in keinerlei Hinsicht konkurrenzfähig zu jener, die Apple mit Siri aufweist. Das Display spiegelt zudem ausgesprochen stark, was gerade bei Sonneneinfluss sehr nachteilhaft sein kann. Zwar ist die Einrichtung dank Google Android sehr simpel, jedoch findet man lediglich Android 3 beim Motorola Xoom 2 vor.

Mein Fazit nach einem Osterwochenende voller App Download – einen echten Workflow wie auf dem PC gibt es mit den Tablet PC´s noch lange nicht. Es ist mehr eine Ergänzung, selbst mit Zubehör ist es für Businessanwender nach wie vor eine Erweiterung.

 

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